Nextcloud bietet für Unternehmen und Organisationen zahlreiche Vorteile. Es ermöglicht eine strukturierte Zusammenarbeit, indem Dateien einfach mit Teams, Partnern oder Kunden geteilt werden können. Dank integrierter Kollaborationstools lassen sich Inhalte in Echtzeit bearbeiten, was Abstimmungsprozesse deutlich beschleunigt. Zudem sorgt die flexible Rechteverwaltung dafür, dass sensible Daten geschützt bleiben und nur autorisierte Personen Zugriff erhalten. Ein weiterer Pluspunkt ist die Anpassbarkeit. Nextcloud kann individuell an unterschiedliche Anforderungen angepasst und nahtlos in bestehende Systeme integriert werden.
Drei Gründe, warum Nextcloud zu empfehlen ist
Erstens die hohe Datensicherheit durch Self-Hosting und die Einhaltung europäischer Datenschutzstandards.
Zweitens die Unabhängigkeit von grossen Cloud-Anbietern, wodurch Organisationen die volle Kontrolle über ihre Daten behalten.
Drittens die Individualisierung und Skalierbarkeit. Nextcloud wächst mit den Anforderungen und eignet sich sowohl für kleine Teams als auch für grössere Unternehmen.
Wir bei MD Systems setzen Nextcloud erfolgreich ein und beraten Sie gerne dabei, die passende Lösung für Ihre Zusammenarbeit und Administration zu finden. Damit auch Sie ein geeignetes Werkzeug für Ihre Administration erhalten. Kontaktieren Sie uns.
Digital Sovereignty with Nextcloud, Event vom 25.02.2026
An der Berner Fachhochschule kamen wir in den Genuss eines Referates von Frank Karlitschek, dem Gründer von Nextcloud. Er hat das Unternehmen 2016 gegründet, nachdem er zuvor bereits an der Open-Source-Plattform ownCloud beteiligt war. Sein Ziel war es, eine sichere und transparente Alternative zu proprietären Cloud-Diensten zu schaffen.
Nextcloud steht in engem Zusammenhang mit dem Konzept der digitalen Souveränität. Darunter versteht man die Fähigkeit von Unternehmen und Organisationen, die volle Kontrolle über ihre Daten, Prozesse und IT-Infrastruktur zu behalten. Gerade in Zeiten, in denen viele Cloud-Lösungen von internationalen Konzernen betrieben werden, wird dieses Thema immer wichtiger.
Nextcloud stärkt die digitale Souveränität, indem Organisationen die volle Kontrolle über ihre Daten, Systeme und Prozesse behalten. Die Plattform kann wahlweise im eigenen Rechenzentrum oder bei vertrauenswürdigen europäischen Anbietern betrieben werden. Dadurch verbleiben sensible Informationen im eigenen Einflussbereich und unterliegen konsequent den geltenden lokalen Datenschutzbestimmungen, wie etwa der DSGVO. Unternehmen und öffentliche Einrichtungen entscheiden selbst, wo ihre Daten gespeichert werden, wer darauf zugreifen darf und wie die Infrastruktur gestaltet ist, was ein zentraler Baustein echter digitaler Selbstbestimmung ist.
Als Open-Source-Software folgt Nextcloud den vier grundlegenden Freiheiten: Der Freiheit, die Software für jeden Zweck zu nutzen, sie zu verstehen und zu untersuchen, sie zu verändern sowie sie weiterzugeben, mit oder ohne Anpassungen. Diese Offenheit schafft Transparenz und Vertrauen, da der Quellcode jederzeit geprüft werden kann und keine Abhängigkeit von einzelnen Herstellern entsteht. Gleichzeitig ermöglicht sie eine flexible Anpassung an individuelle Anforderungen und langfristige Unabhängigkeit.
Sicherheit wird dabei nicht dem Zufall überlassen, sondern durch kontinuierliche Updates, eine aktive Entwickler-Community und professionelle Entwicklungs- und Prüfprozesse gewährleistet. Regelmässige Sicherheitsüberprüfungen, schnelle Reaktion auf Schwachstellen sowie klar definierte Release- und Wartungsprozesse sorgen dafür, dass die Plattform dauerhaft geschützt und zuverlässig betrieben werden kann.
Für Unternehmen und Organisationen bedeutet das: Sie können Kundenprojekte sicher verwalten, Datenhoheit gewährleisten und sich unabhängiger von grossen Cloud-Anbietern machen. Genau diese Kombination aus Kontrolle, Sicherheit und Flexibilität macht Nextcloud zu einem wichtigen Baustein für digitale Souveränität.