Greenpeace auf dem Bundesplatz in Bern
Nicolas Harder — 8. Juni 2011 - 11:53
Atomausstieg JETZT!
Der Nationalrat entscheidet am 8. Juni 2011 in einer ausserordentlichen Sitzung über den Ausstieg aus der Atomenergie.
Greenpeace forderte die Parlamentarier auf, den Ausstiegswillen der Bevölkerung ernst zu nehmen und den Atomausstieg zu beschliessen.
Greenpeace Message-Wall
Auf dem Bundesplatz haben sich Dutzende Menschen versammelt, um vom Nationalrat ein klares JA zum Atomausstieg zu fordern. Für diejenigen, die nicht nach Bern kommen konnten, hatte Greenpeace beim Bundesplatz eine Message-Wall eingerichtet. Dort konnte jeder via Facebook, Twitter, Online-Formular oder SMS eine Nachricht an die Nationalratsmitglieder platzieren.
Umsetzung
Dieses Projekt wurde durch MD Systems innert 3 Tagen kurzfristig technisch umgesetzt und termingerecht publiziert.
Mittels dem Online-Formular, welches auf Greenpeace Schweiz und Greenpeace-Facebook eingebettet wird, können Befürworter des Atomausstieges ihre Mitteilungen direkt an die Message-Wall in Bern posten. Schreibt man eine Nachricht über diese Formulare oder per SMS an die Nummer 959, werden die Daten durch Drupal verarbeitet. Mitteilungen werden dann im System moderiert und anschliessend automatisch auf der Greenpeace Twitterseite gepostet und somit auf der Message-Wall in Bern erscheinen. Die Kampagne wurde in Deutsch und Französisch lanciert.
Ein voller Erfolg
Die Kampagne zeigt einen vorbildlichen Einsatz von verschiedenen Kommunikationsmöglichkeiten wie Facebook, Twitter, Mail und SMS. Sie wurde dadurch ein voller Erfolg und die Message-Wall in Bern wurde regelrecht geflutet. Zu guter Letzt wurde der Atomausstieg beschlossen!
Betrifft Projekte
Dieses Projekt zeigt eine optimale Anwendung von verschiedenen Kommunikationskanälen wie Facebook, Twitter, Online-Formularen, Mail und SMS. Via diesen Kanälen konnte man seine Mitteilung auf die Message-Wall in Bern posten, um vom Nationalrat ein klares JA zum Atomausstieg zu fordern.
Die Message-Wall bestand aus Twitter- und Facebook-Mitteilungen. Wobei die Mitteilungen von den Online-Formularen, Mails und SMS auf der Twitterseite von Greenpeace gepostet wurden und somit auf der Wall erschienen.
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